
EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Auswirkungen auf den E-Commerce
Ab 12. August 2026 gilt die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und bringt neue Spielregeln für den E-Commerce. Wir zeigen, welche Aufgaben diese
Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Content Marketing sind zwei wichtige Bereiche im Digitalmarketing, die immer mehr zusammenwachsen. Obwohl die Begriffe oft miteinander verwechselt werden und sie zweifelsfrei auch in einem engen Zusammenhang zueinander stehen, handelt es sich dennoch um unterschiedliche Disziplinen. In diesem Artikel erklären wir den Unterschied zwischen Content Marketing und SEO und zeigen dir, wie du ihr Zusammenspiel für deine Marketingstrategie nutzt.
Die Veränderung unserer Kaufgewohnheiten in den letzten zwei Jahrzehnten legte den Grundstein für den Erfolg von SEO, wie wir es heute kennen. SEO, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung, umfasst Maßnahmen, die einer Website bei Suchanfragen einen möglichst guten Platz in der Ergebnisliste bescheren sollen. Denn seien wir ehrlich: kaum ein Suchender schafft es über die ersten beiden Ergebnisseiten hinaus.
SEO beschäftigt sich oft mit der Optimierung zweier Bereiche: Zum einen bedeutet die Optimierung einer Website meist die Verbesserung der technischen Einrichtung. Darunter fällt unter anderem die Reduzierung von Ladezeiten und Bildgrößen oder die Erstellung einer Sitemap. Es soll sichergestellt werden, dass Suchmaschinen Inhalte von Websites so einfach wie möglich finden und scannen können. Zum anderen denken wir bei SEO an die Optimierung von Inhalten. Es soll sichergestellt werden, dass ein Inhalt möglichst hoch für bestimmte Keywords rankt.
Unabhängig von ihrem Themengebiet ist SEO für jede Website wichtig. Schließlich können aus Suchenden keine Kund:innen werden, wenn sie die Inhalte gar nicht erst finden – auch, wenn der perfekte Anbieter nur ein paar Klicks entfernt ist. Widmen wir uns zunächst den Zielen von SEO.
Am bekanntesten ist wohl das bereits angesprochene Ziel, den Inhalt einer Website so zu gestalten, dass sie für bestimmte Suchanfragen möglichst weit oben im Suchmaschinenranking auftaucht. Elementar dafür ist die gezielte Platzierung von Keywords.
Auch der Faktor der User Psychology spielt eine wesentliche Rolle, denn hinter jeder Suchanfrage steckt ein bestimmtes Anliegen. Ein weiteres Ziel muss daher sein, den Sucheintrag so zu gestalten, dass die Nutzer:innen darauf klicken. Wird ihnen mit dem passenden Inhalt eine Lösung für ihr Anliegen geboten, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Klick zu erhalten und im besten Fall eine Conversion zu generieren, hoch.
Wenn du es geschafft hast, Nutzer:innen auf deine Website zu locken, solltest du dich bemühen, die inhaltlichen Erwartungen an den Sucheintrag auch zu erfüllen. Schließlich entsteht durch den Klick auf einen bestimmten Inhalt eine Erwartungshaltung bei den Suchenden. Erfüllt der Inhalt seinen Zweck, danken die Nutzer:innen dir vermutlich mit einer längeren Verweildauer auf der Website, was sich wiederum positiv auf das Ranking auswirkt.
Vor allem die letzten beiden Punkte sind stilbildend für zeitgemäßen SEO-Content. Heutzutage stehen nicht mehr die Keywords allein im Fokus, sondern vor allem der Mehrwert für die Nutzer:innen.
Wie bereits angesprochen wird im SEO grob zwischen zwei Teilgebieten unterschieden: technischem und inhaltlichem SEO. Bereits der Name verrät, dass technisches SEO weniger mit Content Marketing zu tun hat als inhaltliches SEO. Trotzdem ist die technische Komponente unverzichtbar, um gut in Suchergebnissen zu ranken. Inhaltliches SEO hingegen kann als die Schnittstelle zum Content Marketing gesehen werden. Während beim SEO vor allem das Zusammenspiel von Website und Suchmaschine (sowie immer mehr auch der Nutzer:innen) im Zentrum steht, umfasst Content Marketing auch Kanäle wie Podcast oder Social Media. Nachfolgend wollen wir kurz auf einige wichtige Faktoren eingehen, die sowohl das technische als auch das inhaltliche SEO betreffen.
Die Informationsarchitektur einer Website kategorisiert die Informationen einer Website in semantische Einheiten, anhand derer Nutzer:innen intuitiv auf der Website navigieren können. Ähnlich der Struktur bei Texten strukturiert die Informationsarchitektur das Gerüst einer Website nach Keywords. Durch eine gute Architektur wird der einzelne Inhalt sinnvoll mit dem Rahmen verbunden, sodass Crawler den Content in den Gesamtcontent der Website einordnen können. Können die Crawler den Inhalt gut einordnen, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein besseres Ranking.
Inhalte, die zu lange laden, sind nicht wettbewerbsfähig. Grundsätzlich gilt, dass eine Website weniger als zwei Sekunden laden sollte, um eine zufriedenstellende User Experience zu erreichen.
Suchmaschinen ordnen Inhalte im Hinblick auf Relevanz, Link Authority und Trust ein – Dublicate Content kann daher schnell zum Problem werden. Jeder Inhalt sollte daher so einzigartig wie möglich sein und nicht einfach kopiert werden.
Inhalte, die als strukturierte Daten markiert sind, sind sowohl für Nutzer:innen als auch für Websitebetreiber praktisch, da durch sie wichtige Inhalte bereits in den Suchergebnissen wiedergegeben werden. Sehen Nutzer:innen bereits auf Google einen Inhaltsausschnitt, sind sie eher dazu verleitet, die dazugehörige Website zu besuchen.
Nach wie vor hängen viele Menschen dem Mythos an, SEO-Texter:innen würden ihre Texte nicht für Menschen schreiben, sondern hauptsächlich für den Algorithmus. Dabei ist mittlerweile das Gegenteil der Fall: Suchmaschinen bemessen den Wert einer Website vermehrt an ihrer Nützlichkeit für die Suchenden. Letztendlich ist es auch im besten Interesse der Suchmaschinen, Nutzer:innen Zugang zu relevantem Wissen zu verschaffen, um diese nicht an die Konkurrenz zu verlieren.
Gutes SEO richtet den Fokus daher immer auf die Suchenden. Texte orientieren sich an den Fragen, die Menschen tatsächlich bei Suchmaschinen stellen. Es entsteht eine wichtige Parallele zum Content Marketing: Welcher Inhalt erstellt und veröffentlicht wird, hängt vom Bedarf der Zielgruppe ab. Die Frage nach der Relevanz von Inhalten für die User:innen wurde erst kürzlich beim Roll-Out des Helpful Content Updates im September 2023 diskutiert.
Das Helpful Content Update ist ein Ansatz von Google, um Inhalte zu bewerten und zu ranken. Das System generiert unter anderem ein websiteweites Signal, das automatisch Inhalte erkennt, die wenig Mehrwert bieten oder aus anderen Gründen wenig hilfreich sind. Werden relativ viele nicht hilfreiche Inhalte auf einer Website gefunden, werden nicht nur diese in einer Google-Suche tendenziell schlechter geranked, sondern auch alle anderen Inhalte, sollte es im Web relevantere Alternativen geben.
Das beschriebene System nutzt maschinelles Lernen und arbeitet vollautomatisch. Es ist weder eine manuelle, noch eine Spam-Maßnahme. Der Prozess generiert ganz einfach eines von vielen Signalen, die Google zur Ermittlung des Rankings auswertet. Für Websitebetreiber:innen bedeutet dies, dass nutzerorientierte Inhalte ein gutes Ranking erzielen können, obwohl die Website als Website mit nicht hilfreichen Inhalten klassifiziert wurde, da andere Signale diese relevanten Inhalte als hilfreich für Suchanfragen ausweist. Das Helpful Content-Signal wird zusätzlich gewichtet und wirkt sich gegebenenfalls auf Webseiten mit vielen nicht hilfreichen Inhalten stärker aus.
Möchtest du nun die Inhalte deiner Website überarbeiten, so gilt es zu beachten, dass eine einmal durch das System gesetzte Klassifizierung möglicherweise mehrere Monate bestehen bleicht, bis eine Verbesserung des Rankings nach dem Entfernen nicht hilfreicher Inhalte sichtbar wird. Google stellt regelmäßige Updates und Optimierungen für das System bereit, um die Erkennung von nicht hilfreichen Inhalten zu verbessern. Die Anpassung an dese Änderungen ist ein essenzieller Bestandteil eines effektiven SEO und Content Marketings.
Das englische Wort Content bedeutet Inhalt. Content Marketing bezeichnet daher die Erstellung, Veröffentlichung sowie Verbreitung von (Online-)Inhalten. In der digitalen Welt kann es sich dabei um alles handeln, was sich im Internet an Inhalten finden lässt – von Blogbeiträgen über Videos und Bilder bis hin zu Podcasts. Der Inhalt soll in erster Linie informieren und/oder unterhalten; die Bewerbung von Produkten erfolgt dezent im Hintergrund. Im Unterschied zu klassischer Werbung wird der Inhalt im Content Marketing um seiner selbst willen konsumiert und verbreitet. Der eigentliche Inhalt (z.B. eine Serie) wird nicht durch Marketing-Spots unterbrochen – das Marketing IST der Inhalt.
Guter Content begleitet Nutzer:innen auf ihrer Customer Journey und versorgt sie bei jedem Schritt mit relevanten Informationen. Ist das Interesse erst geweckt, kann es zu Vertrauen werden und Engagement bewirken – so werden Nutzer:innen zu Kund:innen.
Wie zuvor erwähnt kann Content-Marketing die unterschiedlichsten Formen annehmen, welche sich nach Präferenz der Zielgruppe und Ressourcen der Werbenden unterscheiden. Beliebte Content-Formate sind:
Dies sind nur einige Beispiele für Formate, die Content annehmen kann. Die meisten davon lassen sich sogar miteinander verbinden! Ein Artikel kann beispielsweise durch eine Infografik zum Thema ergänzt und in einem Podcast aufgegriffen werden.
Obwohl es einige Überschneidungen zwischen SEO und Content Marketing gibt, sind sie dennoch nicht mit einander zu verwechseln. Bevor wir auf das Zusammenspiel der beiden Disziplinen eingehen stellen wir sie an dieser Stelle noch einmal gegenüber.
SEO fokussiert gezielten Traffic auf eine Website. Mit Hilfe von SEO sollen also genau die Nutzer:innen auf eine Website gelangen, die auch nach deren Angebot gesucht haben. Der Content hingegen hält die Nutzer:innen auf der Website und informiert sie, wodurch Conversions entstehen. Jedoch geht es beim Content Marketing nicht zwingend darum, gesuchte Inhalte aufzuzeigen. Unterhaltsamer Content wird oft nicht aktiv gesucht, weckt aber definitiv Interesse.
Wie du wahrscheinlich bereits vermutest, gehen SEO und Content Marketing oft Hand in Hand. Ein gutes Beispiel für das Zusammenwirken sind YouTube-Videos. Viele Videos werden über die Suchleiste gefunden – auffindbar werden sie erst durch die Keywords, die sie beinhalten. Durch die Verwendung von SEO-Keyword-Strategien wird das Video auch in Suchmaschinen auffindbar und maximiert seine Reichweite. Die Keyword-Tools, die während der SEO-Recherche verwendet werden, eignen sich wiederum gut, neue Themen für das Content Marketing zu entdecken.
Das Wissen über die Unterschiede sowie Überschneidungen von Content Marketing und SEO kann dich dabei unterstützen, eine erfolgreiche Marketing-Strategie aufzubauen. Um relevanten Content zu erstellen, solltest du folgende Tipps beachten:
Keywords sind ein wesentlicher Bestandteil von SEO Content. Keyword-Tools wie SISTRIX oder die Google Search Console helfen dir dabei, die besten Keywords zu finden. Lege ein Hauptkeyword sowie einige Nebenkeywords, die für die Suche ebenso relevant sein könnten, fest. Anhand dieser Keywors kannst du den Content anschließend optimieren.
Keywords sorgen dafür, dass Nutzer:innen deinen Content finden, auf deine Website klicken und schlussendlich dein Angebot in Anspruch nehmen. Im Sinne einer guten Auffindbarkeit sollte dein Content daher genügend Keywords enthalten. Um zudem gutes Content Marketing zu betreiben, sollten deine Texte zudem interessant geschrieben sein und den Betrachter:innen Mehrwert bieten.
Da wir uns heutzutage einem Überangebot an Produkten und Dienstleistungen gegenüber sehen, recherchieren die meisten Verbraucher:innen sehr gründlich, bevor sie eine Entscheidung treffen. Nur weil eine Website in den Suchergebnissen weit oben rankt, heißt es nicht, dass potenzielle Kund:innen auch dort kaufen. Ein gutes Ranking ist zwar wichtig, aber garantiert alleine noch keine Kaufentscheidung.
Wenn dein Inhalt bereits weit oben in den Suchergebnissen gelandet ist und von den Nutzer:innen angeklickt wird, musst du diese nun auf deiner Seite halten. Dafür sollte dein Content folgende Kriterien des Content-Marketings erfüllen:
Holistische Inhalte setzen sich ganzheitlich und detailliert mit einem Thema auseinander. Um holistischen Content erstellen zu können, musst du dich zunächst in deine Zielgruppe versetzen und herausfinden, mit welchen Problemen sie kämpfen und welche Informationen sie für deren Lösung benötigen. Eine umfassende Recherche ist dafür unerlässlich.
Dein holistischer Content sollte gut strukturiert sein. Achte auf eine übersichtliche Gliederung mit passenden Abschnitten, sinnvollen Überschriften und eine ansprechende Gestaltung mit Hilfe von Bildern oder Videos. Dein Content sollte durch einen angenehmen Lesefluss glänzen und keinesfalls durch Keyword Stuffing unterbrochen werden.
Um Vertrauen und Autorität zu schaffen, solltest du regelmäßig hochwertigen Content veröffentlichen. Nur durch Regelmäßigkeit lernen Nutzer:innen, dass sie auf deiner Website relevante Informationen finden. Auch vorhandener Content sollte gelegentlich optimiert werden, falls es bei gewissen Themen Neuerungen gibt. Dabei solltest du dich auch fragen, ob die Keywords nach wie vor aktuell sind oder ob sich deine Zielgruppe verändert hat.
Die kurze Zusammenfassung, die auf der Ergebnisseite (SERP) von Suchmaschinen erscheint, wird Snippet genannt. Sie kann als eine Vorschau auf die Website betrachtet werden und verschafft den Nutzer:innen einen ersten Einblick, was sie bei einem Klick erwartet. Damit der Content deiner Website Besucher:innen anzieht, muss also schon das Snippet neugierig machen. Im Snippet sollten folgende Fragen bereits geklärt werden:
Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere in Form von Textgenerierungstools wie ChatGPT, ist zu einem zentralen Thema im Content Marketing geworden. Während KI-Algorithmen Inhalte schnell und effizient erstellen können, führt dies zu Diskussionen über die Auswirkungen auf den Berufsalltag von Content Marketern. Obwohl die KI eine Vielzahl von Aufgaben im Content Marketing unterstützen kann – von der Erstellung von Newslettern und Blog-Beiträgen bis hin zur Überwachung von Social Media-Profilen und Anzeigen – bleibt die menschliche Überprüfung und Kreativität für qualitativ hochwertige Inhalte dennoch unerlässlich.
Die KI kann also die Arbeit von Redakteur:innen vereinfachen und ergänzen, sie aber nicht vollständig ersetzen. Es wird erwartet, dass KI-Tools die Produktivität im Marketing erhöhen, indem sie mehr Content produzieren und die Arbeit an Inhalten effizienter gestalten. Es lohnt sich also, die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen und auch das eine oder andere Tool selbst auszuprobieren.
Obwohl SEO und Content Marketing manchmal verwechselt werden und es auch einige Überschneidungen gibt, so handelt es sich dennoch um unterschiedliche Disziplinen. Wer jedoch versteht, wie beide zusammenwirken, hat ein wahres Erfolgsrezept gefunden.
Während es bei SEO in erster Linie darum geht, die Anzahl der Klicks, die eine Website in den Suchergebnissen erhält, durch Optimierung zu maximieren, ist Content Marketing eine Marketingstrategie, die die Interessen und Neugier der Verbraucher:innen oft auf mehreren Kanälen anzusprechen versucht.
Das Dreamteam SEO und Content Marketing solltest du daher immer als eine Einheit betrachten, wenn es um die erfolgreiche Vermarktung deiner Website geht. Eine durch eine gute SEO-Strategie optimierte Website wird für deine Zielgruppe sichtbar, während deine Content Marketing-Strategie den Nutzer:innen relevante Themen liefert und für eine unvergessliche User Experience sorgt.
Wenn du an deiner SEO- und Content-Marketing-Strategie arbeiten möchtest, ist ein kompetenter Ansprechpartner unersetzlich. Als Digitalagentur ist MONOBUNT auf Suchmaschinenmarketing (SEO, SEA) spezialisiert und steht dir mit Rat und Tat zur Seite. Nutze doch gleich unser Kontaktformular oder verschaff dir einen Überblick über unsere weiteren Leistungen.

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