Go-International
Bis zu 7.500 € Zuschuss für Ihr Online-Marketing im Ausland: Der Digital-Marketing Scheck der Förderinitiative Go-International übernimmt 50 % der Kosten für SEO, Google Ads, Social-Media-Anzeigen und Inhalte in Landessprache.
Entscheidend ist, dass der Antrag vor der ersten Beauftragung gestellt wird.
Österreichische Exportunternehmen, die neue Auslandsmärkte erschließen oder ihre digitale Reichweite im Ausland ausbauen wollen, stehen vor derselben Frage: Wie lassen sich internationale Marketingaktivitäten mit überschaubarem Risiko aufbauen? Die Förderinitiative Go-International des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) senkt diese Einstiegshürde mit direkten, nicht rückzahlbaren Zuschüssen für den internationalen Markteintritt. MONOBUNT begleitet Unternehmen aus dem Innviertel und ganz Oberösterreich von der strategischen Konzeption über den Antrag im WKO-Förderkonto bis zur datenschutzkonformen Umsetzung der Maßnahmen. Go-International ergänzt damit die übrigen Digitalförderungen um einen klaren Schwerpunkt: die Erschließung neuer Märkte im Ausland.
Was ist Go-International?
Go-International ist eine Exportförderung für österreichische Unternehmen, die in neue Auslandsmärkte einsteigen wollen. Hinter der Förderinitiative steht das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET). Umgesetzt wird Go-International von der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Die Förderung wird über zwei Förder-Schecks vergeben: den Digital-Marketing Scheck und den Internationalisierungsscheck. Beide Schecks decken 50 % der förderfähigen Nettokosten ab, zum Beispiel für Online-Marketing im Zielland oder externe Agenturleistungen. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Rechtlich gilt er als De-minimis-Beihilfe, also als Kleinbeihilfe nach EU-Recht. Mit Go-International soll die finanzielle Hürde beim Eintritt in neue Märkte sinken.
Wer wird bei Go-International gefördert?
Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Ziviltechniker:innen mit aktiver Kammermitgliedschaft in Österreich. Für eine Förderung müssen mehrere Kriterien gemeinsam erfüllt sein. Ein zentrales Kriterium ist die Wertschöpfung in Österreich: Produkte oder Dienstleistungen müssen überwiegend im Inland erzeugt werden. Zusätzlich darf der Anteil importierter Vorleistungen höchstens 75 % betragen. Außerdem muss das Unternehmen im gewählten Zielmarkt neu sein. Für den Digital-Marketing Scheck bedeutet das, dass dort bisher kein oder nur sehr wenig bezahltes Online-Marketing stattgefunden hat (New to Digital Marketing). Für den Internationalisierungsscheck gilt das Kriterium New to Market. Ausgaben im Zielland, die vor dem Antrag angefallen sind, dürfen 1.000 € nicht überschreiten. Die fünf Voraussetzungen im Überblick:
Sie führen ein KMU oder sind Ziviltechniker:in, jeweils mit aktiver Kammermitgliedschaft.
Ihre Produkte oder Dienstleistungen entstehen überwiegend in Österreich.
Im Zielmarkt gab es bisher kein oder kaum bezahltes Online-Marketing.
Importierte Vorleistungen machen höchstens 75 % aus.
Ihre Ausgaben im Zielland vor dem Antrag betragen höchstens 1.000 €.
Passt Go-International zu Ihrem Vorhaben?
Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihr Unternehmen die Kriterien für Go-International erfüllt und welcher Scheck zu Ihrem Zielmarkt passt. Das Gespräch führen wir persönlich in Ried im Innkreis oder per Videocall.
Go-International Schecks im Vergleich
Go-International bietet zwei Förder-Schecks mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Der Digital-Marketing Scheck fördert den digitalen Markteintritt mit Suchmaschinenoptimierung, Werbeanzeigen und Inhalten in Landessprache. Der Internationalisierungsscheck fördert umfassendere Maßnahmen vor Ort, etwa Beratung, Messen, Marketingunterlagen und Reisen. Beide Schecks lassen sich um einen Bonus für Technologie- oder Nachhaltigkeitsprojekte erhöhen. Welcher Scheck passt, hängt davon ab, ob Ihr Markteintritt vor allem digital oder vor Ort stattfindet.
Digital-Marketing Scheck für Online-Marketing
Der Digital-Marketing Scheck fördert den digitalen Markteintritt in einem neuen Zielland. Er übernimmt 50 % der Nettokosten, bis zu einem Zuschuss von maximal 7.500 €. Gefördert werden Suchmaschinenoptimierung (SEO), Google Ads, Social-Media-Anzeigen und die Erstellung von Inhalten in Landessprache. Bei Projekten mit Technologie- oder Nachhaltigkeitsbezug erhöht ein Zusatzbonus den Zuschuss um bis zu 2.500 €. Voraussetzung ist, dass im Zielmarkt bisher kein oder nur sehr wenig bezahltes Online-Marketing stattgefunden hat.
Internationalisierungsscheck für den Markteintritt
Der Internationalisierungsscheck richtet sich an Unternehmen, die einen Markteintritt mit Maßnahmen vor Ort planen. Gefördert werden unter anderem Beratung, Messeauftritte, Marketingunterlagen und Reisen in den Zielmarkt. Der maximale Zuschuss liegt bei 5.000 € für europäische Zielmärkte und bei 10.000 € für Fernmärkte. Auch beim Internationalisierungsscheck ist ein Zusatzbonus von bis zu 2.500 € für Technologie- oder Nachhaltigkeitsprojekte möglich. Voraussetzung ist das Kriterium New to Market im gewählten Zielland. Der Scheck eignet sich deshalb für Vorhaben, bei denen die Präsenz vor Ort im Vordergrund steht.
Geförderte Maßnahmen bei Go-International
Mit dem Digital-Marketing Scheck werden genau die Maßnahmen gefördert, mit denen ein Unternehmen im Zielmarkt online gefunden wird. Dazu zählen Suchmaschinenoptimierung (SEO), Google Ads, Social-Media-Anzeigen und die Erstellung von Inhalten in Landessprache. Auch Werbung auf Marktplätzen und B2B-Plattformen fällt unter den Fördergegenstand. MONOBUNT plant diese Maßnahmen für jeden Zielmarkt einzeln und setzt sie konzeptionell und technisch um. Von Anfang an achten wir dabei auf einen datenschutzkonformen Auftritt im Ausland. Alle Leistungen dokumentieren wir so, dass sie sich im WKO-Förderkonto abrechnen lassen.
Mehrsprachiges SEO und GEO
Internationale Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgt dafür, dass Einkäufer im Zielmarkt Ihre Angebote finden, wenn sie in ihrer Sprache nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Dafür werden Inhalte, Seitenstruktur und Suchbegriffe auf das jeweilige Land und die Landessprache abgestimmt. Über klassisches SEO hinaus optimieren wir Ihre Inhalte für Generative Engine Optimization (GEO). GEO bedeutet, Inhalte so aufzubereiten, dass KI-Suchsysteme wie Google AI Mode, ChatGPT oder Perplexity Ihre Marke direkt als Quelle zitieren. So wird Ihr Unternehmen im Ausland gefunden, egal ob ein Einkäufer klassisch sucht oder eine KI fragt.
Im Zielmarkt gefunden werden
Wir besprechen mit Ihnen, welche SEO- und GEO-Maßnahmen für Ihr Zielland sinnvoll sind und wie sie sich über den Digital-Marketing Scheck fördern lassen.
Zielmarkt-Strategie besprechenInternationale Werbekampagnen im Zielmarkt
Zielgerichtete Werbekampagnen sorgen für unmittelbare Sichtbarkeit im Ausland, ohne auf organische Rankings warten zu müssen. Gefördert werden Anzeigen über Google Ads, Kampagnen auf LinkedIn und Meta sowie Werbung auf Marktplätzen und B2B-Plattformen. Mit gezieltem Social Media Marketing erreichen Sie Entscheider und Einkäufer im Zielmarkt direkt in ihren beruflichen Netzwerken. Anzeigen, Zielgruppen und Budgets planen wir für jedes Land einzeln. So passen die Kampagnen zur Sprache und zum Markt im Zielland.
DSGVO-konformes Export-Marketing
DSGVO-konformes Export-Marketing bedeutet, Werbemaßnahmen, Websites und Onlineshops für ausländische Zielmärkte so zu gestalten, dass sie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einhalten. Ein datenschutzkonformer Auftritt schützt vor rechtlichen Risiken im internationalen Vertrieb. Für europäische und internationale B2B-Einkäufer ist er zudem ein klares Zeichen für Professionalität und Datensicherheit. Deshalb planen wir Kampagnen, Websites sowie Web Analytics und Tracking für Ihren Zielmarkt von Anfang an datenschutzkonform. Drei Bausteine stehen dabei im Mittelpunkt:
Zertifizierte Consent-Management-Plattformen (CMP) holen die Einwilligung der Besucher in der jeweiligen Landessprache ein.
Datensparsames Serverhosting und Analytics-Setups mit Server-Standort in Österreich.
Vollständige DSGVO-Konformität beim Erfassen von B2B-Leads und beim Remarketing im Ausland.
Ablauf der Go-International Förderung
Bei Go-International gilt ein klares Vorher-Prinzip: Der Antrag muss im offiziellen WKO-Förderkonto eingereicht sein, bevor die Agentur rechtsverbindlich beauftragt wird. Wer diese Reihenfolge nicht einhält, gefährdet den Förderanspruch. Am Anfang der Zusammenarbeit steht deshalb die Prüfung der Förderkriterien. Danach folgen Angebot und Antrag. Erst nach der Genehmigung beginnt die Umsetzung. Dafür stehen maximal 18 Monate zur Verfügung. Den Abschluss bildet die Abrechnung im WKO-Förderkonto. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Digitalprojekten planen wir diesen Ablauf so, dass Ihr Zeitplan und Ihr Förderanspruch zusammenpassen.
Wir prüfen Ihre Förderkriterien und klären, welcher Scheck zu Ihrem Zielmarkt passt.
Wir stimmen das Angebot auf die Vorgaben des WKO-Förderkontos ab. Der Antrag wird vor der ersten Beauftragung eingereicht.
Nach der Genehmigung setzen wir die Maßnahmen im Zielmarkt um, innerhalb von maximal 18 Monaten.
Wir bereiten alle Unterlagen so auf, dass Sie diese direkt im WKO-Förderkonto hochladen können.
Abrechnung und Nachweise im Förderkonto
Nach Projektabschluss werden die Nachweise im WKO-Förderkonto hochgeladen. Vollständige Unterlagen sorgen dafür, dass die Abrechnung ohne Verzögerung abgeschlossen wird. MONOBUNT bereitet alle Unterlagen aus der Umsetzung so auf, dass Sie diese ohne administrativen Zusatzaufwand einreichen können. Diese Nachweise sind erforderlich:
Saldierte Originalrechnungen der Agentur
Zahlungsnachweise (Kontoauszüge)
Projekt- und Leistungsbericht
Bestätigung der Wertschöpfung in Österreich
1.000-Euro-Regelung: Vor der Antragstellung dürfen im gewählten Zielland höchstens 1.000 € an Ausgaben angefallen sein. Prüfen Sie deshalb vor dem Antrag, welche Kosten im Zielmarkt bereits entstanden sind.
Go-International mit MONOBUNT umsetzen
Seit über 20 Jahren begleiten wir Unternehmen, vom regionalen KMU bis zum österreichweiten Anbieter, bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Für Go-International heißt das: ein fester Ansprechpartner, der Förderkriterien, Antrag und Umsetzung im Blick behält. Persönliche Strategietermine finden bei uns in Ried im Innkreis oder bei Ihnen im Betrieb statt. Auf Wunsch arbeiten wir auch remote mit Unternehmen aus ganz Österreich. Kurze Abstimmungswege sorgen dafür, dass Fristen eingehalten und Maßnahmen im Zielmarkt planmäßig umgesetzt werden. MONOBUNT übernimmt die konzeptionelle und technische Umsetzung Ihrer internationalen Marketingmaßnahmen und bereitet die Unterlagen für die Abrechnung vor.
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Häufige Fragen zu Go-International
Muss der Go-International Antrag vor Projektbeginn eingereicht werden?
Ja. Der Antrag muss im WKO-Förderkonto eingereicht sein, bevor die Arbeiten beginnen und bevor ein Dienstleister beauftragt wird. Einzige Ausnahme sind geringfügige Vorab-Ausgaben im Zielland bis maximal 1.000 €.
Welche Unternehmen sind bei Go-International förderberechtigt?
Förderberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Ziviltechniker:innen mit aktiver Kammermitgliedschaft in Österreich. Das Unternehmen muss eine substanzielle Wertschöpfung im Inland erbringen. Im Zielmarkt muss es außerdem das Kriterium New to Digital Marketing bzw. New to Market erfüllen.
Wie hoch ist der Zuschuss beim Go-International Digital-Marketing Scheck?
Der Digital-Marketing Scheck erstattet 50 % der förderfähigen Nettokosten bis zu einem maximalen Zuschuss von 7.500 €. Bei Projekten mit Technologie- oder Nachhaltigkeitsbezug erhöht ein Zusatzbonus den Zuschuss um bis zu 2.500 €.
Welcher Go-International Scheck passt zu meinem Vorhaben?
Der Digital-Marketing Scheck passt, wenn Sie im Ausland vor allem online sichtbar werden wollen. Er fördert SEO, Google Ads, Social-Media-Anzeigen und Inhalte in Landessprache mit bis zu 7.500 €. Der Internationalisierungsscheck passt für Maßnahmen vor Ort wie Beratung, Messen, Marketingunterlagen und Reisen. Er fördert bis zu 5.000 € für europäische Zielmärkte und bis zu 10.000 € für Fernmärkte.
Welche Nachweise braucht die Abrechnung bei Go-International?
Für die Abrechnung bei Go-International sind vier Nachweise nötig: saldierte Originalrechnungen der Agentur, Zahlungsnachweise wie Kontoauszüge, ein Projekt- und Leistungsbericht und eine Bestätigung der Wertschöpfung in Österreich. Hochgeladen werden sie nach Projektabschluss im WKO-Förderkonto.
Warum ist DSGVO-Konformität beim Marketing im Ausland wichtig?
Ein DSGVO-konformer Webauftritt schützt vor rechtlichen Risiken im internationalen Vertrieb. Für europäische und internationale B2B-Einkäufer ist er zudem ein klares Zeichen für Professionalität, Datensicherheit und Vertrauenswürdigkeit.
Wie unterstützt MONOBUNT bei der Go-International Förderung?
MONOBUNT prüft Ihre Förderkriterien und stimmt das Angebot auf die Vorgaben des WKO-Förderkontos ab. Danach übernehmen wir die konzeptionelle und technische Umsetzung Ihrer internationalen Marketingmaßnahmen. Alle Unterlagen bereiten wir so auf, dass Sie diese ohne Zusatzaufwand im WKO-Förderkonto für die Abrechnung einreichen können.
Sprechen wir über Ihr Projekt
Beschreiben Sie uns im Formular kurz Ihr Vorhaben: Welchen Zielmarkt möchten Sie erschließen und welche Maßnahmen planen Sie? Anhand Ihrer Angaben prüfen wir, ob Ihr Unternehmen die Kriterien für Go-International erfüllt und welcher Scheck zu Ihrem Vorhaben passt. Anschließend melden wir uns bei Ihnen und besprechen die nächsten Schritte persönlich in Ried im Innkreis oder per Videocall. So wissen Sie schon vor dem Antrag, worauf es bei Ihrem Projekt ankommt.
Weitere Förderprogramme und Themen
Der Überblick über alle aktuellen Digitalförderungen für Unternehmen.
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